Konzertbericht 2003
12.9.2003 .............. 21.10 Uhr (Ein Bericht von Robert Trimmel-vc)Vor dem Bühnenaufgang plaudern Sixtus Tahastus noch kurz miteinander, ein letztes Abklatschen. Die Spannung ist zweifellos vorhanden. 20 Jahre sind wir nicht gemeinsam auf einer Bühne gestanden. Es kribbelt ganz schön, aber ich denke, das ist die Vorfreude, rausgehen und spielen zu dürfen.
Hans betritt Solo die Bühne, Applaus brandet auf, er setzt sich ans Klavier. Klassik. Ritchie kommt dazu, eine verzerrte Gibson Les Paul intoniert die "Burgenländische Landeshymne". Bass und Schlagzeug kommen dazu, die Orgel steigt ein, Scheinwerfer erstrahlen.
Zu den ersten Takten von "Das Leben geht weita" gehe auf die Bühne, wiederum Applaus, und die Jungs hinter mir fetzen los, als ob der Teufel hinter ihnen her wäre. Schon der nächste Titel "20 Jahre" ist ein neuer, beginnt langsam, steigert sich zum Rock. Und die Menge ist begeistert. Wir lassen uns vom Publikum mitreissen ... oder das Publikum von uns. Wer weiss das schon so genau. Ist auch scheissegal. Wir sind gut drauf, und der Funke springt über zu den Menschen, die jeden Titel bejubeln.
Bei 6 Titeln werden wir von der grossartigen Christa Eidler am Saxophon und an der Querflöte unterstützt.
Bei den Titeln "Unmenschlich menschlich" und "Besuch aun an triabn Novembatog" darf ich auf der Akkustischen mitspielen. Hoffentlich nicht allzu falsch. Aber die Nummern fahren.Nach 18 Titeln ist Schluss. Vorerst. 3 Zugaben (I tua ma lad, Opa, Es is mei Lebn). Abgang.
Und nochmals "Unmenschlich menschlich". Die Menge tobt. Uns kommen beinahe die Tränen. Diese Stimmung erleben zu dürfen ... das Grösste. Nach 2 Stunden finden wir uns erschöpft und überglücklich in der Garderobe wieder.
Es war ein Traum.